Eurythmie und Therapie

Eurythmie gehört zu den „schönen Künsten”, wie Musik, Tanz, Malerei, Schauspiel oder Literatur.

„Eurythmos“ bedeutet aus dem Griechischen übersetzt schöner oder wahrer Rhythmus, d.h.  „schöne, harmonische Bewegung“.

Rudolf Steiner (1861-1925) entwickelte diese Bewegungskunst 1912, nach den Gesetzmäßigkeiten von Sprache und Musik. In dieser Kunst kann sich der ganze Mensch durch Bewegung als sichtbarer Sprache und als sichtbarem Gesang ausdrücken. 

In der Eurythmie als Bühnenkunst werden Werke aus Dichtung und Musik zur Darstellung gebracht.

Als Unterrichtsfach in der Pädagogik ermöglicht sie dem heranwachsenden Menschen eine gesunde leiblich-seelische und geistige Entwicklung. 

Im Sozialen schafft sie eine Verbindung von der eigenen Individualität zur Gemeinschaft.

Als Therapie stärkt sie die Lebenskräfte und hilft durch gezielte Übungen den krankheitsbedingten Disharmonien entgegenzuwirken.

Somit umfasst die Eurythmie viele Aspekte, da sie den Menschen in seiner Ganzheit von Körper, Seele und Geist ergreift.

Mit Eurythmie einen Schritt in die Zukunft:

„Ja es gibt eine Fortsetzung desjenigen, was die Menschheit immer in der Kunst gewollt hat, ein Sprechen des menschlichen Leibes selbst, das tief ins Herz dringen kann.“

(Rudolf Steiner)